Land und Leute

Geschichte:
Die Zeitrechnung dieser Zeittafel bezieht sich auf das Große Fluten des Bösen, genannt GFB. Entsprechend der Stunde Null des Großen Fluten des Bösen beziehen sich die zeitlichen Angaben vor bzw. nach diesem Zeitpunkt.
Die Zeit davor
Nachdem die Waldelfen sich zunehmenst zurückziehen, besiedeln immer mehr Menschen die Lande, deren Kulturen sich sehr unterschiedlich und regional begrenzt entwickeln.
Die hunerte vor dem Herzogtum
| 580 vGFB |
Eroberung des Landstrichs der heutigen Grafschaft Alten Mark |
| 578 vGFB | Die Waldelfen ziehen sich auf den Hügel namens Amoncalen, welcher nur ihnen zugänglich ist, zurück. Sie durchstreifen die Gebiete Tirrannonns regelmäßig zur Jagd. Ab und an sind kleinere Gruppen von ihnen auch außerhalb von Amoncalen anzutreffen. |
| 576 vGFB |
Ausrufung der Freigrafschaft Markenlande, die der heutigen Provinz Grafschaft Alte Mark entspricht. |
| 554 vGFB | Eroberungsversuche der Freigrafschaft, die Nordenlande, sowie die süd-westliche Hälfte der späteren Baronie Drakenmoor zu erobern. |
| 490/493 vGFB |
Friedensverhandlungen und –verträge zwischen der Freigrafschaft Markenlande und den Nordenlande sowie des Gebietes der späteren Baronie Drakenmoor. |
| 485 vGFB | Ausrufung der Baronie Drakenmoor. |
| 436 vGFB | Bündnis zwischen der Freigrafschaft und der Baronie. |
| 397 vGFB |
Gründung der Tirrannonn-Allianz aus der Freigrafschaft Markenlande, der Baronie Drakenmoor und den Nordenlande. |
| 360 vGFB | Aufstieg der Tirrannonn-Allianz zur großen Handelsmacht, große Händler- und Völkerzustrom, erste Anzeichen von Überbevölkerung in den Städten. |
| 009 vGFB | Die Große Hungersnot entvölkert den Landstrich. |
| 000 dGFB | Das Große Fluten des Bösen, vor allem durch Orkhorden, aber auch anderen Kreaturen des Bösen werden die gesamte Baronie Drakenmoor und zu je zwei Drittel die angrenzende Freigrafschaft Markenlande, Nordenlande und Hohenlande schlagartig vernichtet. Die Ursache dieser Katastrophe wird in dem ungehinderten Zustrom von Fremden in das Land der Tirrannonn-Allianz gesehen, der große Massen von Orks angelockt hat. Die anderen Kreaturen, die dann folgten, sollen der Legende nach aus dem Reich des Bösen, Esgaldor genannt, kommen. Erste Verhandlungen der Freigrafschaft Markenlande und der Baronie Drakenmoor, aus der ehemaligen Tirrannonn-Allianz ein Herzogtum zu gründen. Daraufhin entsagt sich Nordenlande der Allianz. |
| Das halbe Hundert der Findung | |
| 001 nGFB | Zusammenschluß der Grafschaft Alte Mark, ehemals Freigrafschaft Markenlande und der Baronie Drakenmoor zum Herzogtum Tirrannonn, mit einem vom Hohen Rat auf Lebenszeit gewählten Herzog. Die Baronie setzte sich mit ihrem Argwohn durch, dass neben dem Kánodôr zwei weitere ständige passive Vertreter je Provinz auf den Sitzungen des Hohen Rates anwesend sein können. |
| 004 nGFB | Aufbau eine effektiven Grenzsicherung, die das Ziel hat, alle Personen, die in das Herzogtum Tirrannonn wollen, aus Angst vor einem neuen Fluten des Bösen abzuweisen. |
| 007 nGFB | Trotz der Grenzabweisungen gelangen immer wieder Personen über die Flüsse ins Land. Daraufhin beschließt der Hohe Rat, die Ufer der großen Flüssen zu verwildern und unpassierbar zu machen. Der Zustrom kleinerer Flüsse wird unschiffbar gemacht. In regelmäßigen Abständen werden kleinere und streng kontrollierte Siedlung Reisenden zur Rast „angeboten“. Jedes sonstige unerlaubte Anlanden wird mit Soldaten in barbarenhafter Rüstung bekämpft. |
| 016 nGFB | Der erster „verwilderte“ Fluß ist der Hîthduin, der an der südlichen Grenze der Nordenlande auch für Boote unpassierbar wird. Danach folgte das Braune Wasser. |
| 031 nGFB | Die Verwüstungen des Schwarzen Todes konnte erfolgreich eingedämmt werden, dessen Zentrum in der gemeinsamen „Ecke der drei Provinzen“ liegt und die Städte Barad, Deidre und Valceleb nicht mehr erreicht. |
| 042 nGFB | Das sich seit dem Großen Fluten des Bösen kaum erholte und durch den Schwarzen Tod erneut geschwächte Nordenlande schließt sich dem Herzogtum als dritte Provinz an. |
| Das halbe Hundert der Verwilderung | |
| 056 nGFB |
Die Doppelhochzeit der Zwillingstöchter von Adlerfels des Herzogs von Allerronn. Sonnhild von Adlerfels heiratet den Grafen von Arfels zugleich Sprecher der Provinz und Grafschaft Alten Mark,im Herzogtum Tirrannonn Sonntraut von Adlerfels heiratet den Baron von Elthanin im Königreich Kaotien. Die Hochzeit ist der Beginn des Bewußtseinswandels, daß sich das Herzogtum Tirrannonn nach außen hin langsam wieder öffnet. Die berühmte doppelte Mitgift bilden die vom Alleronner Herzog erbauten Zwillingshöfe Kerkuhn, dessen Erbauer ein unbekannter Orientale sein soll. Diese Gutshöfe wurden magisch mit einander verknüpft, um weiteren Zänkereien und Neidereien der Zwillingsschwester zu unterbinden. |
| 061 nGFB | Die Verwilderung des Flusses Taurduin ab ist abgeschlossen. |
| 063 nGFB | Die Verwilderung des Flusses Rilduin ab der Höhen der Hohenlande ist abgeschlossen. |
| 067 nGFB | Die Verwilderung des Flusses Galensir ist ebenfalls abgeschlossen. |
| 069 nGFB | Die Verwilderung des Flusses Talduin ist unter größten Anstrengungen abgeschlossen. |
| 079 nGFB | Die Verwilderung des Flusses Romensir ist abgeschlossen. |
| 082 nGFB |
Eroberung Allerronns durch den Dunklen Grafen. Die zur Hilfe entsandten Truppen des Herzogtums Tirrannonn wurden von den Horden des Dunklen Grafen aufgerieben, der seit dem im Herzogtum Tirrannonn auch Dolgor genannt wird. |
| 085 nGFB | Grenzkrieg der Orkhorden aus Allerronn. Während sie von der Baronie abgewiesen werden, fallen sie immer stärker in den Hohenlande ein. |
| 087 nGFB | Es wird immer schwieriger für die Clans der Hohenlande, die Übergriffe abzuwehren. Orks stoßen ins Land vor. |
| 091 nGFB | Nach fünfjährigen Verhandlungen schließt sich das Hohenlande dem Herzogtum Tirrannonn an. Gebietsveruste an Allerronn konnten wieder zurückgewonnen werden. |
| 097 nGFB | Die Verwilderung des Flussufers des Gash-Radal ist ebenfalls abgeschlossen. |
| 099 nGFB | Der Hohe Rat beschließt, daß sich das Herzogtum für weitere 100 Jahre gegen Einflüsse und Personen von Außen abriegelt. |
| Das halbe Hundert der Nöte | |
| 127 nGFB | Einer erneuten Hungersnot konnte nur knapp durch die auf den Schwarzmarkt aufgetauchten Getreidewaren entronnen werden. |
| 135 nGFB | Eine erste größere gut organisierte und motivierte Gruppe passiert über die Flüsse Gash-Radal und Rilduin bis auf Höhe der Hohenlande das Herzogtum in Richtung Norden. Das Ziel einer urtümlichen Bevölkerung in einem ungastlichen Land konnte glaubhaft dargestellt werden.Jedoch folgte kurz darauf eine Pockenepidemie entlang des Gash-Radal. |
| 142 nGFB | Der Schwarze Tod sucht erneut Tirrannonn heim. Diesmal wurde das gesamte Herzotum betroffen, besonders Barad. Davon erholte sich das Herzogtum lange nicht mehr. |
| 143 nGFB | Durch das entvölkerte Land konnten viele Felder nicht mehr richtig bewirtschaftet werden. Eine große Hungersnot geht in Tirrannonn um und schwächt es erneut um Jahrzehnte. |
| Das halbe Hundert des Niedergangs | |
| 162 nGFB |
Erste wirtschaftliche Einbrüche aufgrund von dem gesättigten Binnenmarkt des Herzogtums. Eine fortlaufende Rezession der produzierenden Betriebe beginnt. Die Baronie Drakenmoor als Hochburg der Manufakturen ist am härtesten betroffen. |
| 165 nGFB | Vereinzelte Gruppen aus den Nordenlande und den Hohenlande nutzen die Not des Herzogtums und die Schwäche der Baronie Sie beherrschen zunehmest den Binnenmark von Tirrannonn. |
| 196 nGFB |
Zusammenbruch der Währung namens Ar des Herzogtums. Die Provinzen können die Abgabe an das Herzogtum nicht mehr In ganzer Höheerbringen. Es treten Spannungen und Unruhen auf, die sich wiederum einige Gruppierungen in Tirrannonn zu nutze machen. |
| 197 nGFB | Der Hohe Rat beschließt, daß das Herzogtum im Jahre 200 seine Grenzen wieder öffnet. Dies soll der Hoffnung Rechnung tragen, daß es wieder mit dem Handel und Handwerk aufwärts geht. |
| 199 nGFB |
Eine allgemein gültige Handelswährung der Mittellande ersetzt die eigene aber wertlose Währung. Erste Gesandtschaften sind aufgebrochen, Beziehungen zu anderen Völkern und Reichen aufnehmen. |
| Das vorraussichtliche halbe Hundert der Öffnung | |
| 200 nGFB | Der Hohe Rat lässt die Grenzen nach dem Frost öffnen. Als nach außen gerichtetes Signal ist das erste Offene Juggerturnier zu bewerten. Als Austragungsort wird Kerkuhn festgelegt. Nach dem ersten Turnier lässt der Graf eine Juggergrube ausheben. Es treten Kreise auf, die von Dämonen erschaffen und von Orks benutzt werden. Der Hohe Rat versucht Informationen zurück zu halten, um keine hysterische Unruhe unter der Bevölkerung zu erzeugen. |
| 201 nGFB |
Die zuerst regional auftretenden Orkkreise nehmen landesweit bedrohlich zu. Erste Stimmen unken, die Kreise sind das Resultat der Grenzöffnung. Der Hohe Rat lässt ein Kopfgeld auf Orks aussetzen. Es gelang Xenon innerhalb einer Gruppe von Recken in unbekannten Katakomben eine Maschine zu vernichten, die augenscheinlich die Lebenskraft der Bevölkerung für Orks aufsog. Ein Skrut-Barbar aus Mandrakis meuchelt Sir Degenhardt, den versprochenen Mann von Larissa Laronné von Arfels. Ein Geheimbund namens Krake wird zeitgleich aufgedeckt, jedoch nicht zerschlagen. Das zweite Offene Juggertunier wird durchgeführt. Zur allgemeinen Bestürzung gewinnt eine Untotenmannschaft. Da der freie Zu- und Abgang dieser Gruppe nicht mehr gewährleistet werden kann, wird das sportliche Gastrecht sträflich verletzt. Der Herzog untersagt daraufhin bis auf weiteres Offene Juggertuniere. Die Kreise verschwinden so spurlos, wie sie gekommen sind. Der Hohe Rat bewies Weitsicht, die Kreise nicht so sehr aufzubauschen. |
| 202 nGFB |
Massive Regenfälle verderben große Teile der Ernte und lassen die Juggergrube vollaufen. Durch ein zweifelhaftes Ritual von Basurde gelangen einige Recken in die Zeit des Flut des Bösen. Mit deren Hilfe kann die Flut zerschlagen werden. Ein Hexenkampf zwischen weißen und schwarzen Hexen beunruhigt das Land. Die Bevölkerung lyncht sicherheitshalber jede Hexe. Der Herzog wird ermordet. Der Mord scheint von einem Geheimbund durchgeführt worden zu sein. |



